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Partizipative
Online-Ausstellung

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Entdecke unseren Heimat-Builder
und gestalte dein eigenes Bild von Heimat

WAS IST
HEIMAT?

Dies ist ein Anfang. Der Anfang einer interaktiven und partizipativen Online-Ausstellung, die hier bis Ende 2021 entsteht.

Schritt für Schritt werden wir (digitale) Räume gestalten und für euch öffnen. Ziel ist, am Jahresende eine Online-Ausstellung zum Thema Flucht und Migration zu präsentieren. Sie soll zugleich ein Forum für eine Verständigung darüber sein, wie wir unser Leben in der Migrationsgesellschaft gestalten wollen.

Heimat ist ein zentraler Begriff in politischen Debatten und im persönlichen Selbstverständnis. Deshalb starten wir mit dem Heimat-Builder. Mit dieser Anwendung könnt ihr euer eigenes Heimatbild gestalten und in der Ausstellung präsentieren. Wir freuen uns auf eure Bilder.

Ausgangspunkt für die Online-Ausstellung ist die gleichnamige Ausstellung „Nach der Flucht. Wie wir leben wollen“.

Die Ausstellung war von 2017 bis 2019 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen und erzählt vom Fortgehen und Ankommen. Im Zentrum stehen Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind.

In Filminterviews berichten sie vom Verlassen der Heimat, sprechen von ihren Hoffnungen für die Zukunft und geben Einblicke in die Herausforderungen des Neuanfangs.

Die Familien Gedaev, Ghodoussi und Tello sowie Ahmad Barakizadeh erzählen uns 2012 kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland ihre Geschichte. Vier Jahre später, 2016, treten sie erneut vor die Kamera und geben uns Einblick in ihr Leben. Sind sie in Deutschland angekommen?
Die insgesamt acht Ausstellungsfilme werden im Laufe der nächsten Monate in voller Länge hier veröffentlicht.

Ausgehend von diesen persönlichen Geschichten lenkt die Ausstellung den Blick auf die heterogene Aufnahmegesellschaft und fragt danach, wie Politik, Medien und Gesellschaft auf Flüchtlingsschutz und Einwanderung reagieren.

Weltweit sind immer mehr Menschen auf der Flucht. Sie suchen Schutz vor politischer Verfolgung, Krieg, Diskriminierung, Naturkatastrophen und Armut.

In unmittelbarer Nachbarschaft der Erinnerungsstätte – auf dem Gelände des ehemaligen Notaufnahmelagers für Flüchtlinge aus der DDR – befindet sich heute ein Übergangswohnheim für Geflüchtete. Dort werden seit 2010 Schutzsuchende aus Kriegs- und Krisengebieten aufgenommen.

Aber wie geht es für sie weiter? Wer von ihnen kann bleiben – temporär oder auf Dauer? Welche Herausforderungen stellen sich denen, die ankommen, und denen, die bereits da sind?

Auf diese und andere Fragen wollen wir in den kommenden Monaten mit euch nach Antworten suchen.

Öffnung der digitalen Räume Herbst 2021